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Pressemitteilungen

Anwendung der DVT in der Kieferorthopädie - ein Anwender steht Rede und Antwort

Dr. Christian Poenicke über seine Erfahrungen mit dem Kodak 9000 3D

Das KODAK 9000 3D ist eine Revolution. Mit einem Auflösungsvermögen von 0,076 mm Voxelgröße bietet es mit Abstand die beste Bildauflösung unter den derzeit gängigen digitalen Volumentomographen (DVT), davon ist auch Dr. Christian Poenicke, Oralchirurg in Lutherstadt Wittenberg, überzeugt. Seit einem Jahr nutzt er in seiner Praxis das kombinierte DVT-Gerät.

Im Jahr 2008 führte ich in meiner Praxis die Röntgendigitalisierung ein. Gründe waren damals die bessere Archivierung der Patientendaten, die professionelle Kommunikation mit den Kollegen und das bessere Verständnis im Patientengespräch durch die entsprechende Visualisierung. Noch vor zwei Jahren erstellte ich ausschließlich Panoramaschicht-, Sinus- und Kiefergelenksaufnahmen selbst mit einem digitalen Orthopantomogramm (OPG) bzw. ließ bei gegebener Indikation eine Computertomographie (CT) vom Radiologen anfertigen. Mittlerweile habe ich mein Kodak-Röntgensystem durch die Firma ic med (Halle/Saale) auf die 3D-Funktionalität nachrüsten lassen und meine Röntgenfachkunde erweitert. Nicht nur der Vorteil der modernen 3D-Technologie, anatomische Strukturen mit einem erhöhten Informationsgehalt wiedergeben zu können, war ausschlaggebend für die Anschaffung eines DVT-Gerätes. Auch die im Vergleich zur normalen Computertomographie bis zu 80 Prozent verringerte Strahlenbelastung war für mich entscheidend.

Das KODAK 9000 3D bietet die Möglichkeit Einzelvolumen aufzunehmen, aber auch Volumen automatisch zu fusionieren. Ersteres bietet den Vorteil, die Aufnahme auf den gewünschten Bereich zu beschränken. Es sorgt dafür, dass die Patienten einer angepassten geringeren Strahlendosis ausgesetzt werden und der behandelnde Arzt sich vollkommen auf sein Fachgebiet konzentrieren kann. Ein großes Volumen ist ideal für die kranio-maxillofaziale Chirurgie sowie für Nasennebenhöhlenuntersuchungen. Dabei ist aber zu beachten, dass bei Röntgenaufnahmen beispielsweise vom Gesichtsschädel, der Schädelbasis, des Innenohrs usw. auch sich das zu befundene Gebiet für den Anwender womöglich über seinen Fachbereich hinaus ausweitet. Grundsätzlich gilt aber, dass eine rechtfertigende Indikation gemäß §2 und § 23 der RöV vorliegen muss. Diese liegt vor, wenn der medizinische Nutzen gegenüber dem Strahlenrisiko überwiegt.

Das Indikationsspektrum in unserer Praxis dreht sich um anatomische Lagebeziehungen von verlagerten Zähnen - Weisheitszähne im Speziellen, um den Verlauf des Nervus alveolaris inferior vor einer Operation genau zu bestimmen, aber auch um die Kieferhöhlendiagnostik z.B. zur Vorbereitung für Sinusliftoperationen. Weitere Einsatzgebiete sind die Endodontie und die Parodontologie insbesondere zur Bestimmung von knöchernen Defekten, da die dreidimensionale parodontale Morphologie sehr gut abgebildet wird. Bedingt durch die hervorragende Auflösung des Kodak 9000 bereichert die 3D-Oberflächendarstellung weiterhin meine tägliche Arbeit bei der Lokalisation von Fremdkörpern z.B. von überpresstem Wurzelfüllmaterial, bei Amalgamresten - selbst in der Schleimhaut - oder auch bei Kieferfrakturen. Ebenso nutzen wir diese zur Darstellung von (teil-) retinierten Zähnen, welche zur kieferorthopädischen Einstellung vorgesehen sind. Hier kann ein Einsatzgebiet für die DVT gegeben sein, wenn auf bereits vorhandenen, konventionellen Röntgenaufnahmen die räumliche Lagebeziehung nicht ausreichend sicher interpretiert werden kann.

Bei multiplen überzähligen, teils retinierten und weit verlagerten Zähnen kann das DVT-Gerät gleichfalls Abhilfe schaffen. Mit dessen Hilfe lässt sich ein retinierter Zahn überlagerungsfrei darstellen und bestimmen. Die 3D-Ansicht ist nicht nur für die Diagnostik so wichtig, sondern auch  für die Patienten eindrucksvoll, um zu verstehen wovon ich spreche. Diagnosen sind so für den Patienten einfach und schnell nachzuvollziehen sowie kann dieser verständlich auf die Operation vorbereitet und über mögliche Risiken aufgeklärt werden. Im Fall einer Überlagerung von Zähnen hilft die 3D-Bildgebung im Vergleich zur Schichtdarstellung, die Lage eindeutig zu klären. Denn wenn z.B. ein überzähliger lingual liegender Zahn horizontal wächst, ist das anhand einer Panoramaaufnahme nicht zu erkennen. Da ist die DVT ein unschätzbarer Zugewinn.

Ein anderes Patientenbeispiel stellt eine Alveolarfortsatzfraktur nach einem Fahrradsturz dar. Eine Panoramaaufnahme lieferte damals keine ausreichenden Informationen, so dass ich für die Diagnostik noch ein CT hätte anfordern müssen - was eine zusätzliche Wartezeit mit sich gebracht hätte. Und da ist ein DVT-Gerät in der eigenen Praxis einerseits ein enormer Zeitgewinn und gibt dem Behandler andererseits die Möglichkeit, sofort nach dem Röntgen die Diagnose direkt am Behandlungsstuhl mit dem Patienten zu besprechen und die geplante Therapie anzusetzen. Hinzukommt die besonders hohe Auflösung und detailgenaue Dichte des Kodak 9000 3D.

Als Haupteinsatzgebiet der DVT sehe ich die erweiterten Möglichkeiten in der Implantologie. Die Digitale Volumentomografie optimiert dabei vorwiegend die Therapieplanung, typischerweise durch die genaue Visualisierung und Vermessung der knöchernen Ausgangssituation sowie der Abbildung implantatprothetischer Behandlungsplanungen. Hierbei sind Aufnahmen mit einer exzellenten Kontrastauflösung, d.h. einer hervorragenden Qualität notwendig - wie es das Kodak 9000 3D bietet.

Anhand der eben aufgeführten Patientenbeispiele möchte ich deutlich machen, dass wir durch die DVT unsere tägliche Arbeit effizienter gestalten können. Die detailgenauen hochqualitativen Bilder helfen uns Behandlern, eine präzise Diagnostik sowie Therapieplanung schneller zu erstellen. Mittels leicht verständlicher Software können die Bilder sofort bearbeitet und einfach auf jeden Computer exportiert werden. Auch die Patientengespräche können dadurch anschaulicher und verständlicher und damit effektiver gestaltet werden. Ein Zeitgewinn den wir nicht mehr missen möchten. Auch in Zusammenarbeit mit überweisenden Kollegen sehe ich den Praxis-Workflow deutlich optimiert. Der "Überweiser" bekommt bei der Lieferung der Datensätze den Kodak-Viewer im kompletten Leistungsumfang kostenfrei mitgeliefert, wodurch auch ihm die 3D-Rekonstruktionen eine vollständige Befundung und eine exakte Therapieplanung ermöglicht werden.

Die Bedienung des DVT-Gerätes ist einfach, ähnlich der Bedienung eines Panoramagerätes, erfordert kaum zusätzliche technische Kenntnisse und kann somit nach entsprechender Einweisung auch durch die zahnärztliche Assistentin erfolgen. Bei uns verantworten die Assistentinnen die Vorbereitungen in dem sie dem Patienten eine Strahlenschutzschürze anlegen und anschließend den Patienten am Gerät stehend oder sitzend positionieren. Eine schnelle und korrekte Ausrichtung werden durch das komfortable und praktische "Face-to-Face"-Design und die Laserstrahlen für die Erkennung des darzustellenden Gebietes garantiert. Eine Kinnauflage hilft während der Aufnahme den Kopf still zu halten. Im 3D-Modus kann die genaue Positionierung der Einheit sogar durch eine Option für Testaufnahmen erneut überprüft werden. Nach einem kurzen Kontrollblick meinerseits, ob der aufzunehmende Bereich genau fokussiert und der Zylinder an der richtigen Stelle ausgerichtet ist, wird die Aufnahme selbstständig durch die Assistentin durchgeführt. Die ganze Untersuchung dauert nur etwa 5 Minuten, die eigentliche Bilderstellung lediglich einige Sekunden.

Die Investition lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Wer eine hausinterne DVT Diagnostik vorzieht, hat den Vorteil der hochwertigen 3D-Aufnahmen. Zudem spart er Platz, da das Gerät auch OPG-Aufnahmen anfertigt und kann seine Patienten durch eine bessere Diagnostik bei geringerer Strahlung im Vergleich zur CT überzeugen. Wegen der hohen Anschaffungskosten schrecken noch immer viele Kollegen vor der Investition in moderne Geräte zurück. Das ist meiner Meinung nach aber zu einseitig gedacht. Mit Hilfe der dreidimensionalen Aufnahmen lässt sich die klinische Situation hervorragend beurteilen. Daher vermittelt es in der täglichen Arbeit zusätzlich Sicherheit, Komplikationen können vermieden und die Operationszeit erheblich reduziert werden, was nicht zu letzt auch einen finanziellen Mehrwert mit sich bringt. Unabhängig davon, ob es sich nach einem bestimmten Zeitraum amortisiert - wovon ich überzeugt bin. Meine Empfehlung: Lassen Sie sich Informationsmaterial schicken und sich das Gerät durch die ic med-Praxisberater erklären. Es lohnt sich.

Ansprechpartner für die Presse:
Jana Kern
Tel.: 0345 - 298 41 90
Mail: j.kern@ic-med.de

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